Blick in die nahe Zukunft: SWSG und Gewerbemieter stellen sich vor
Zum gemütlichen Plausch über die Qualität ihres Quartiers und den geplanten Neubau haben sich am Samstag, 28. Mai, die Anwohner des Bereichs Gundelsheimer-/Haldenrainstraße mit Einzelhändlern und Vertretern der SWSG getroffen. Viele Anwohner blicken der Aufwertung des Gebietes mit Freude entgegen.
Stuttgart, 31. Mai 2011
Für etwa 9,4 Millionen Euro errichtet die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) an der Gundelsheimerstraße in Stuttgart-Rot 46 Miet- und Eigentumswohnungen sowie einen Quartierplatz als Ort der Begegnung für Jung und Alt, für Neubürger und Alteingesessene. Dafür hatte die SWSG im Schulterschluss mit der Landeshauptstadt Stuttgart im Wettbewerb „Soziale Stadt“ die ideale Mischung aus kostengünstigem und ästhetischem Bauen mit zeitgemäßem Energiekonzept gefunden. Während die Kinder auf der Hüpfburg tollten, erläuterten die SWSG-Mitarbeiter anhand von Plänen den Erwachsenen das Bauvorhaben. Als Glücksfee bei der Tombola bewährte sich Wilfried Wendel, Vorsitzender der Geschäftsführung der SWSG. Er ist sicher, dass das Viertel mit den neuen Wohnungen eine weitere deutliche Aufwertung erfahren wird.
Ruth Gunia ist seit fast 20 Jahren Mitglied im Mieterbeirat der SWSG. Der kritischen Freibergerin, die im Allgemeinen nicht zu Jubelarien neigt, gefallen die Pläne der SWSG in Rot. Vor allem aber ist sie von der freundlichen Beratung der SWSG-Mitarbeiter angetan. Gunia: „Die SWSG zeigt den Mietern anschaulich, was sie im Viertel beabsichtigt. Deshalb fühlen sich die Leute ernst genommen.“ Vor allem sei es nach den zahlreichen Renovierungen und Sanierungen der letzten Zeit gelungen, Ängste vor steigenden Mieten abzubauen. Auch die Mitbürger ausländischer Herkunft erwiesen sich durchaus als Bereicherung. „Unter den Einwanderern gibt es viele, die sich auch um die Älteren kümmern“, berichtet Gunia.
Das vielfach funktionierende Miteinander von Alt- und Neubürgern lobt auch Patrizia Cesarano. Die Süditalienerin wohnt in einer von der SWSG modernisierten Wohnung und ist begeistert von ihrer Umgebung: „Ich bin sehr zufrieden mit der Wohnung und lebe gerne hier im Viertel.“ Bereits seit einigen Jahren engagiert sich die SWSG im Wohnbau des angenehm grünen Quartiers. In diesem Jahr zählt Rot gar zu einem der Investitionsschwerpunkte der SWSG. Insgesamt besitzt das Wohnungsunternehmen hier rund 400 Wohnungen, von denen 108 öffentlich gefördert sind.
Für Aufregung - vor allem bei den älteren Menschen - hatte der Wegzug des Penny-Markts gesorgt. Trotzdem ist auch künftig für die Versorgung mit Lebensmitteln in nächster Nähe gesorgt. Dies liegt unter anderem an den Mietern der Ladenzeile an der Haldenrainstraße. Außerdem stimmen die Einzelhändler ihre Dienstleistungen künftig noch mehr auf den Wandel der Verhältnisse ab. So stellt das Ehepaar Şükran und Mehmet Diker das an sich schon reichhaltige Lebensmittelangebot seines Geschäfts auf eine breitere Basis. Neben vielerlei Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch, Käse, Reis und Teigwaren sind viele Artikel des täglichen Bedarfs für die Anwohner erhältlich. Über die Kunden-Resonanz während der Vorstellung am Samstag zeigen sich die beiden hoch zufrieden.
Viele Senioren des Quartiers sind für Information, Unterhaltung und auch gegen Vereinsamung auf Radio und Fernsehen angewiesen. Deshalb freuen sie sich, dass sie im Elektrohändler Theo Papdopoulos einen Fachmann in der Nachbarschaft haben, der kleinere Reparaturen auch selbst erledigen kann. Bei größeren Sorgen mit der Elektronik weiß er seinen Kunden ebenfalls Rat.
Uhren und Schmuck sind das Gebiet von Malvina Klasinc. Ihren Umsatz erzielt sie überwiegend über Reparaturen. „Ich bin seit 15 Jahren hier und zufrieden“, sagt sie. Im kommenden Jahr genießt sie mit ihrem Gatten Rador den Ruhestand und sucht bis dahin jemanden, dem sie das Geschäft übergeben kann. Zufrieden mit dem Standort sind auch die meisten anderen Geschäftsleute in der Ladenzeile vom Tabak-, Zeitschriften- und Schreibwarenhändler, über die Fleuristin bis hin zum Fahrradhändler und zum Friseur. Geradezu begeistert von seinem Umfeld ist Eray Tasköprü. Mit Grillhähnchen, Pasta, Pizza und Burgern hat er sich der schnellen Küche verschrieben und freut er sich über eine Kundschaft von sechs bis 60 Jahren. „Wir fühlen uns im Viertel sehr wohl, zu unseren Kunden zählen sowohl Schüler als auch Rentnerinnen“, sagt Tasköprü. Mit seinen Eltern führt er den Fast-Food-Betrieb als Familienunternehmen und lobt die kooperative Atmosphäre der Umgebung: „Die Nachbarschaft ist sehr freundlich und hilfsbereit.“
Zufriedene Gesichter findet man an diesem Nachmittag also häufig. Auch Wilfried Wendel blickt zufrieden auf das bunte Treiben: „Dieses Zusammenkommen in entspannter Atmosphäre war das Ziel von uns – und wenn ich mich umschaue, muss ich sagen: Das ist uns auch gelungen“, betont er.
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Stuttgarter Wohnungs- und
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