40 Jahre Ehrenamt: Mieterbeirat der SWSG feiert Jubiläum
Als eines der ersten Wohnungsunternehmen in Deutschland hat die SWSG 1971 einen Mieterbeirat ins Leben gerufen. Seit nunmehr 40 Jahren setzen sich die ehrenamtlichen Mieterbeiräte für die Belange der Mieter ein. Am vergangenen Freitag wurde nun gemeinsam das 40. Jubiläum gefeiert.
Stuttgart, 31. Mai 2011
Das Engagement des Mieterbeirats spiegelt sich nicht nur in seiner täglichen Arbeit mit der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) wieder, sondern auch in der guten Organisation der Jubiläumsfeier: Zahlreiche ehemalige und aktuelle Mieterbeiräte, Vertreter von Mieterbeiräten anderer Städte, Mitarbeiter der SWSG sowie ein Großteil des Aufsichtsrats waren der Einladung des Vorsitzenden des Mieterbeiratsvorstands, Gunter Reich, gefolgt und hatten sich zur gemeinsamen Feier des großen Jubiläums im Restaurant am Allianz-Stadion in Stuttgart-Vaihingen eingefunden.
Statt „eingeläutet“ wurde aber ausnahmsweise ganz offiziell zum Beginn des Abends „geblasen“: Ein Dudelsack-Spieler bildete den Auftakt zu den Feierlichkeiten. Ein Auftakt nach Maß, wie Michael Föll, der Erste Bürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart und Vorsitzender des Aufsichtsrats der SWSG, in seiner Rede feststellte: „Ein Dudelsack ist außerordentlich passend, weil die Schwaben und die Schotten etwas verbindet: die Sparsamkeit.“ Sparsamkeit sei auch ein Merkmal des Abends. Schließlich feiere der Mieterbeirat an einem Abend gleich zwei Jubiläen. Einerseits das 40. Bestehen des Mieterbeirats, andererseits gebe es auch ein 25. Jubiläum zu feiern. Hintergrund ist die Tatsache, dass vor 25 Jahren rund 8.000 städtischen Wohnungen in den Bestand der SWSG aufgenommen worden waren. Da diese bis 1986 keinen eigenen Mieterbeirat hatten, bedeutet das Jahr 2011 gleichzeitig auch das 25. Mieterbeirats-Jubiläum für die ehemals städtischen Wohnungen.
„40 Jahre Mieterbeirat, das sind vier Jahrzehnte außergewöhnliches, persönliches Engagement. Das ist eine beachtliche Leistung“, betonte Föll: „Dafür möchte ich Ihnen allen im Namen der Landeshauptstadt, des Oberbürgermeisters, des Gemeinde- und Aufsichtsrats und natürlich auch persönlich von ganzem Herzen danken.“ Darüber hinaus hob der Erste Bürgermeister auch die Leistung der Mieterbeiräte hervor, da diese mit ihrer Arbeit einen hohen Anteil am sozialen Frieden in Stuttgart haben.
Grundlage für diese Leistung bildet eine gute Kommunikation und eine enge Zusammenarbeit zwischen Mieterbeirat und der Wohnungsverwaltung. Dass sowohl die Kommunikation als auch die Zusammenarbeit passt, dazu hat Gunter Reich einen maßgeblichen Beitrag geliefert. Der heutige Vorsitzende des Mieterbeiratsvorstands ist seit 25 Jahren ohne Unterbrechung im Vorstand des Mieterbeirats. Aufgrund dieses herausragenden Engagements zeichnete ihn der Erste Bürgermeister Michael Föll mit der Ehrenmünze der Landeshauptstadt Stuttgart aus. „Damit würdigen wir den langjährigen Verdienst eines ungeheuer engagierten Menschen für unsere Stadtgemeinschaft“, betonte Föll. Damit verbunden seien die Ermutigung und die Bitte, auch in Zukunft – zum Wohle aller Bürger – in dieser Weise weiterzumachen.
Dem Lob für den Mieterbeirat schloss sich auch Wilfried Wendel, der Vorsitzende der Geschäftsführung der SWSG, an. „40 Jahre Mieterbeirat, das sind 40 Jahre voller Diskussionen aber auch Lösungen, die zu einer Verbesserung der Lebensqualität aller Mieter beigetragen haben“, sagte Wendel. Besonders wertvoll sei der Blickwinkel der Mieterbeiräte, der den SWSG-Mitarbeitern helfe, die Perspektive zu wechseln, um die Seite der Mieter zu verstehen. „Dieser Mieter-Blick hilft uns, konstruktiv miteinander zu arbeiten“, so Wendel weiter.
Bei so viel Lob hatten sich die Mieterbeiräte so eine Jubiläumsfeier auch redlich verdient. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Band „Koi Limit“, für viele Lacher und Kurzweil war danach Kabarettist Gunzi Heil zuständig. Heil hatte ein extra auf die SWSG und ihre Mieter zugeschnittenes Programm in petto, bei dem sowohl die eine als auch die andere Seite gehörig aufs Korn genommen wurde. Ein stimmungsvoller Ausklang, wo Lachen doch bekanntlich verbindet – und für die weiterhin gute Zusammenarbeit kann das ja nur von Vorteil sein.
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