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Organisiert, differenziert, toleriert:
Wie gelingt der soziale Zusammenhalt?
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Die Welt ist angeblich ein Dorf. Und viele Städte – darunter auch Stuttgart – werden zunehmend zu einem Abbild der Welt. Immer mehr Menschen unterschiedlicher Herkunft und kultureller Prägung sind auf der Suche nach einem gemeinsamen Nenner für das Zusammenleben.
Unterschiedlichkeit bietet viele Chancen, aus Vermischung kann Neues entstehen. In der Realität jedoch nimmt in vielen Stadtquartieren die soziale Mischung ab, Lebenswelten driften auseinander. Ungleiche Chancen auf Bildung und Arbeit, Kultur und Wohlstand können tiefe Gräben durch eine Stadtgesellschaft ziehen.
Wie kann bei aller Vielfalt und Differenz dennoch der soziale Zusammenhang gelingen? Unter dieser Fragestellung diskutierten Gari Pavkovic, der Integrationsbeauftragte der Landeshauptstadt Stuttgart, Lutz Freitag, Präsident des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), Sabine Süß, geschäftsführender Vorstand der Schader-Stiftung, der Schauspieler Adnan Maral und Aydan Özoguz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Körber-Stiftung. In einem Punkt herrschte Einigkeit auf dem Podium: die Prämisse „eine Stadtgemeinschaft – viele Lebenswelten“ sollte auch künftig als Richtschnur dienen.
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