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Modernisierungsschwerpunkt „Siedlungen“: SWSG hat 2011 in ihre großen Wohngebiete investiert
Bochumer StraßeDer Hallschlag, die Wallmer- und die Inselsiedlung – in diesen Gebieten hat die SWSG 2011 besonders viel Geld in ihren Wohnungsbestand investiert. So konnten durch Abriss und Neubau oder durch aufwändige Modernisierungen viele Wohnungen auf einen zeitgemäßen Stand gebracht werden.

Stuttgart, 29. Dezember 2011

Rund 430 Wohnungen hat die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) insgesamt im Jahr 2011 modernisiert – viele davon befinden sich in Wangen, Obertürkheim und im Hallschlag. „Wir haben das Augenmerk auf unsere großen Wohnsiedlungen gelegt“, stellt Helmuth Caesar, der Technische Geschäftsführer der SWSG, fest. Bestes Beispiel ist die Inselsiedlung, deren Modernisierung Jahr für Jahr voranschreitet und langsam aber sicher Gestalt annimmt: Denn wenn im April 2012 die Arbeiten an den 25 Wohnungen in der Geislinger Straße 57 A-F abgeschlossen sind, ist nach fünf Jahren nun die erste Seite der Siedlung fertig. „Fünf von zehn Gebäuden sind dann auf dem neuesten Stand. Schon jetzt lässt sich aber erahnen, wie schön das Quartier sein wird, wenn wir alles modernisiert haben“, sagt Caesar.

Bis zum Frühjahr 2012 werden rund 120 der 383 Wohnungen für zirka 17,8 Millionen Euro auf Vordermann gebracht worden sein. Auch die Planungen für das Jahr 2012 sind bereits fix: So steht die Modernisierung der Geislinger Straße 58 A-F für 4,8 Millionen Euro auf dem Programm. Darüber hinaus wird auch der Elefantenspielplatz modernisiert. „Wir wollen die Inselsiedlung für Familien mit Kindern noch attraktiver machen, dazu braucht es natürlich einen Spielplatz mit beliebten Spielgeräten“, stellt Caesar fest.

Wenn alles nach Plan verläuft, wird die SWSG 2015 mit dem letzten Bauabschnitt der Inselsiedlung beginnen. Insgesamt wird die Modernisierung rund 40 Millionen Euro kosten. Dass sich diese Investition rentiert, werden natürlich in erster Linie deren Bewohner feststellen. Das aufwändige Modernisierungsprojekt der denkmalgeschützten Siedlung aus den Jahren 1929/30 hat jedoch schon weit vor der Fertigstellung in der Fachwelt für Furore gesorgt: Denn die Modernisierung der Inselsiedlung ist eines der Projekte, denen beim Deutschen Bauherrenpreis 2011/2012 eine Besondere Anerkennung der Aktion „Hohe Qualität – Tragbare Kosten“ zuerkannt worden ist. Anfang Januar 2012 wird die SWSG dafür im Rahmen der Internationalen Fachmesse DEUBAU in Essen ausgezeichnet. „Diese Auszeichnung freut uns sehr, zeigt sie doch, dass unsere Bemühungen im Bereich der Stadtreparatur und Denkmalpflege von der Fachwelt bemerkt und gewürdigt werden“, sagt Caesar.

Hallschlag blüht langsam auf
Im Hinblick auf die angestrebte Strukturverbesserung konzentriert sich die SWSG seit ein paar Jahren auf eine nachhaltige Aufwertung des Hallschlags. Rund 2.000 Wohnungen besitzt die SWSG im näheren Umfeld ihres Kundencenters, das sich im Herzen des Hallschlags befindet. Gut 350 dieser Wohnungen sind in den vergangenen Jahren durch Abriss und Neubau oder durch Modernisierung auf den neuesten Stand gebracht worden. Rund 43 Millionen Euro hat die SWSG dafür investiert. 2011 profitierten beispielsweise die Bewohner der Dessauer Straße 2-8 vom Modernisierungsbestreben der SWSG. „Wir haben Balkone angebracht, die bereits gedämmte Fassade neu gestrichen sowie die Hauseingänge und Treppenhäuser erneuert – der Lebensqualität der Mieter aber auch dem Erscheinungsbild der Gebäude hat das extrem gut getan“, schildert Caesar. Auch die Modernisierung der 64 Mietwohnungen der Düsseldorfer Straße 25-39 schreitet voran. Mitte 2012 soll das 6,4-Millionen-Euro-Projekt abgeschlossen und die Wohnungen bezugsfertig sein.

Auch im kommenden Jahr gehen die Bemühungen der SWSG im Hallschlag weiter. Wie in der Dessauer Straße, so erhalten auch 48 Wohnungen in der Straße Auf der Steig 45-59 Balkone, neue Haustüren und einen Fassadenanstrich. Ein richtiges Großprojekt geht die SWSG 2012 in der Bottroper Straße an. Ab dem Frühjahr beginnt die SWSG damit, die die ersten der insgesamt 192 Wohnungen zu modernisieren. Unter anderem soll der Heizenergiebedarf auf Neubauniveau gebracht werden. Rund 13,4 Millionen Euro wird die SWSG ausgeben. „Wir modernisieren hier bewusst im bewohnten Zustand, da uns im Sinne der Durchmischung sehr daran gelegen ist, dass unsere jetzigen Mieter auch im Hallschlag wohnen bleiben können“, erklärt Caesar.

Eine weitere Erfolgsmeldung im Bezirk Bad Cannstatt kann die SWSG auch an der Nürnberger Straße verbuchen. 2011 hat die SWSG hier 48 Wohnungen für 3,48 Millionen Euro auf einen energetisch zeitgemäßen Stand gebracht und modernen Wohnraum geschaffen.

Kleinod Wallmer-Siedlung
Ein weiterer Modernisierungsschwerpunkt der SWSG befindet sich in der Wallmer-Siedlung in Untertürkheim. Rund 300 Wohnungen besitzt die SWSG hier. Wie viele andere Stuttgarter Siedlungen, so stammt auch die denkmalgeschützte Wallmer-Siedlung aus den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Sie wurde gebaut, um auf die allgemein herrschende Wohnungsnot zu reagieren und beherbergte in erster Linie Arbeiter der nahe gelegenen Untertürkheimer Industrieansiedlungen. Was damals durchaus als moderner Wohnraum gegolten hat, ist heute natürlich etwas in die Jahre gekommen. „Der Gesamtzustand der Gebäude ist altersbedingt, aber auch aus energetischen Gesichtspunkten stark renovierungsbedürftig“, erklärt Caesar. Caesar hat auch gleich ein paar Beispiele parat: „Die Wohnungen werden teilweise noch mit Gas-Einzelöfen beheizt oder haben keine oder nur kleine Balkone.“ Das soll sich ändern. Ziel ist, gleichzeitig die Wohn- und Lebensqualität der Mieter zu steigern. „Selbstverständlich erfolgen alle Maßnahmen in enger Abstimmung mit dem Denkmalamt“, sagt Caesar.

Etwa 125 Wohnungen wurden – teils im bewohnten, teils im unbewohnten Zustand – bereits 2011 modernisiert, an 30 weiteren Wohnungen wird derzeit noch gearbeitet. 12,7 Millionen Euro hat die SWSG bislang in die Wallmer-Siedlung investiert, weitere 2,3 Millionen Euro werden folgen, wenn im Frühjahr 2012 die 32 Wohnungen der Fiechtnerstraße 39-45/Wallmerstraße 116-122 angegangen werden.

„Die Wallmer-Siedlung ist ein ehrgeiziges denkmalpflegerisches Projekt mit sehr anspruchsvollen Detaillösungen“, erklärt Caesar. Das Ergebnis werde nach Caesars Überzeugung jedoch für sich sprechen: „Am Ende werden wir ein ästhetisch anspruchsvolles Konzept umgesetzt haben, das die Bauhaussiedlung im Stile der 20er Jahre wieder zum Leuchten bringt. Stuttgart ist damit um eine bauhistorische Attraktion reicher geworden.“
Hallschlag ModZusätzliche Informationen erhalten Sie bei:

Stuttgarter Wohnungs- und
Städtebaugesellschaft mbH

Stephanie Wachtarz
Augsburger Straße 696
70329 Stuttgart
Tel.: 0711 9320-430
Fax: 0711 9320-120

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