Auf ein gutes Mietverhältnis

Viele Mieterinnen und Mieter der SWSG leben über Jahrzehnte in ihren Wohnungen. Dabei verändern sich die Verhältnisse, immer wieder tauchen Fragen auf. Wir haben hier einige wichtige Fälle dokumentiert, die oft sehr wichtig sind. Ihr Kundencenter bleibt Ihr erster Ansprechpartner. Sicher helfen Ihnen aber diese Informationen fürs erste weiter.  

Aufnahme in einen bestehenden Mietvertrag

Das Leben zu teilen, heißt für die meisten Paare auch, zusammen zu wohnen. Als Mieter/in der SWSG können Sie Ihre/n Ehepartner/in oder Lebensgefährten/in selbstverständlich in den Mietvertrag mit aufnehmen lassen.

 

Wie gehen Sie vor?
  • Teilen Sie als Mieter Ihrer/m SWSG Kundenbetreuer/in mit, wen Sie in Ihrem Mietvertrag aufnehmen möchten.
  • Dazu sollten Sie eine Mieterselbstauskunft ausfüllen und bei uns abgeben. Das Formular dazu können Sie hier >> downloaden. Oder Sie holen sich ein Exemplar in Ihrem Kundencenter.
  • Bei Ehepaaren benötigen wir eine Heiratsurkunde. Bei allen anderen Paargemeinschaften sollten Sie uns schriftlich bestätigen, dass Sie mit der/m Partner/in in der Wohnung gemeinsam leben möchten.
  • Legen Sie uns Ihren Personalausweis oder Pass vor, gegebenenfalls mit Aufenthaltsgenehmigung.
  • Wir benötigen zudem die Gehaltsnachweise der letzten 3 Monate

Wenn alles in Ordnung ist, erhalten Sie einen entsprechenden Nachtrag zu Ihrem Mietvertrag, den alle Parteien durch Unterschrift bestätigen sollten.

 

Was Sie wissen sollten

Trennungen kommen vor. Wenn Sie Tisch, Bett und Mietvertrag nicht weiter teilen möchten, kommen Sie einfach auf Ihre/n SWSG Kundenbetreuer/in zu. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite unter dem Stichwort "Untervermietung".


Badmodernisierung

Sie träumen von einem neuen Bad? Hier stoßen Sie bei uns auf offene Ohren. Grundsätzlich unterstützen wir Sie bei der Modernisierung.

 

Wie gehen Sie vor?
  • Sie informieren uns erst einmal formlos schriftlich.
  • Wir prüfen und entscheiden dann über Ihr Anliegen.
  • Für einen Besichtigungstermin räumen Sie im Bad möglichst alles Störende aus dem Weg.
  • Sie unterschreiben vor Beginn der Arbeiten eine Vereinbarung über Dauer, Art und Umfang der Maßnahme und die mögliche Anpassung der Miethöhe.
  • Entscheiden Sie selbst, ob Sie während der Bauzeit in Ihrer Wohnung bleiben möchten.

 

Was Sie wissen sollten

Vor einer Maßnahme

  • Grundsätzlich muss Ihnen ihr/e Kundenbetreuer/in grünes Licht geben für eine Badmodernisierung.
  • Dazu kommen eine Fachfirma und Ihr/e Objektbetreuer /in bei Ihnen vorbei, um den Umfang und die Kosten einer Modernisierung abzuschätzen.
  • Eine schriftliche Vereinbarung zwischen Ihnen und uns klärt den Umfang der Maßnahme, die Dauer und die Höhe der Mietanpassung.

Während der Maßnahme

  • Sie können während der Modernisierung in Ihrer Wohnung bleiben. Allerdings können Sie Ihr Bad zeitweise nur sehr eingeschränkt benutzen.

Danach

  • Erst wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, zahlen Sie die vereinbarte Mietanpassung. Sie erhalten aber vorher ein Informationsschreiben von uns.

 


Bauliche Veränderungen

Wir möchten, dass Sie sich in Ihrer Mietwohnung wohl fühlen. Dazu können Sie unter bestimmten Umständen auch selbst in Ihren vier Wänden bauliche Veränderungen vornehmen. Hierfür sind wir Ihre ersten Ansprechpartner.

 

Wie gehen Sie vor?
  • Damit alles schnell und ohne Missverständnisse abläuft, brauchen wir von Ihnen eine schriftliche Zusammenstellung über das, was Sie in Ihrer Wohnung verändern und wie Sie das tun möchten.
  • Wir prüfen dann Ihren Antrag und machen uns dazu auch ein Bild vom aktuellen Zustand Ihrer Wohnung.
  • In einem weiteren Schritt prüfen wir, ob Ihr Plan auch technisch umsetzbar ist.
  • Wenn von unserer Seite nichts dagegen spricht, genehmigen wir Ihr Vorhaben und schicken Ihnen eine Vereinbarung zur Unterschrift zu.
  • Kümmern Sie sich bitte darum, dass Sie alle behördlichen Genehmigungen, die hier eventuell erforderlich sind, erhalten und uns vorlegen.

Wenn alles geklärt ist, kann’s losgehen!

 

Was Sie wissen sollten

Grundsätzlich: Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Unsere Mietwohnungen kann jeder im eigenen Stil und nach seinen Bedürfnissen einrichten. Dennoch müssen wir berücksichtigen, dass der Mieter nach Ihnen auch andere Pläne haben kann.

Als Mieter tragen Sie daher die Kosten für Ihre baulichen Veränderungswünsche. Dazu gehören sowohl die Kosten beauftragter Handwerker und Dienstleister als auch Ihr eigener Arbeitseinsatz. Auch die Kosten für den anschließenden Unterhalt sowie der Rückbau der baulichen Veränderung können wir Ihnen nicht abnehmen.

Vor den Baumaßnahmen

  • Für den Fall, dass Sie behördliche Genehmigungen benötigen, holen Sie diese bitte vor Beginn der Maßnahme ein und legen Sie uns die Papiere vor.
  • Baumaßnahmen sind leider oft mit Krach und Schmutz verbunden. Je nach Umfang der Arbeiten informieren Sie daher bitte die anderen Mieter im Haus.

Während der Arbeiten

  • Pfusch darf nicht sein. Sehen Sie bitte zu, dass alle Arbeiten fachgerecht ausgeführt werden und dass Sie alle bestehenden Vorschriften einhalten.
  • Leitung angebohrt? Bitte achten Sie darauf, dass bestehende Installationen nicht beschädigt werden.
  • Sie sehen sicher ein, dass es auf Ihre Kosten geht, wenn im Arbeitseifer Schäden in der Wohnung entstehen.
  • Aus Rücksicht auf die anderen Mieter sollten Sie so leise wie möglich arbeiten.

Danach

  • Informieren Sie uns bitte, wenn Sie fertig sind.
  • Ihr/e Kundenbetreuer/in nimmt dann die Baumaßnahme ab und erstellt ein Abnahmeprotokoll.
  • Wenn Sie ausziehen, kann es sein, dass Sie den ursprünglichen Zustand der Wohnung auf Ihre eigenen Kosten wieder herstellen müssen.
  • Sie können uns gegenüber keine Ersatzansprüche oder eine „Ablöse" vom Nachmieter erwarten.

 


Hundehaltung
Wie gehen Sie vor?
  • Stellen Sie persönlich, per Telefon oder E-Mail Ihre Anfrage auf Hundehaltung bei Ihrer/m Kundenbetreuer/in.
  • Das Wichtigste: Sammeln Sie für uns die Zustimmung aller Hausbewohner mit Unterschrift und Datum.
  • Legen Sie eine Kopie des Impfpasses Ihres Hundes bei.
  • Außerdem hätten wir gerne den Nachweis einer Begleithundeprüfung. Oder: Sie bitten Ihren Tierarzt um eine schriftliche Stellungnahme, wie er den Charakter Ihres Hundes einschätzt.
  • Legen Sie einen Nachweis der Hundehalterhaftpflichtversicherung bei.

Eine Übersicht der Unterlagen, die wir benötigen, erhalten Sie von uns noch einmal schriftlich zusammengefasst. Schicken Sie das gesamte Paket an uns. Wenn Sie unsere schriftliche Genehmigung erhalten haben, kann Ihr Hund Ihr Mitbewohner werden.

 

Was Sie wissen sollten

Genehmigungsfrei

  • Als Mieter bei der SWSG können Sie gerne Kleintiere halten, wie Zierfische, Wellensittiche, Meerschweinchen usw.

Genehmigungspflichtig

  • Wer einen Hund in der Wohnung halten möchte, muss grundsätzlich eine Genehmigung bei uns einholen. Sollte der Hund den Hausfrieden nachhaltig stören, müssen wir darauf bestehen, dass Sie den Hund abgeben.
  • Wenn Sie mit Ihrem Hund in einen Neubau oder in ein grundlegend modernisiertes Gebäude (unbewohnt modernisiert) einziehen, müssen Sie sich auf ein etwas umfangreicheres Genehmigungsverfahren einstellen.
  • Gegen eine Katze ist nichts einzuwenden – solange Sie sie bei uns anmelden und der Stubentiger den Hausfrieden nicht nachhaltig stört.
  • Wenn Sie exotische Tiere halten möchten, sprechen Sie bitte mit Ihrer/m Kundenbetreuer/in. Wir entscheiden individuell je nach Art und Menge der Tiere, ob wir Ihren Wunsch erfüllen können.

Verbot

Die SWSG verbietet in ihren Mietwohnungen grundsätzlich


Laminatboden

Ein schöner Boden unter den Füßen sorgt für ein gutes Wohngefühl. Wenn Sie einen Laminatboden legen möchten, kommen Sie doch bitte vorher mit uns ins Gespräch.

 

Wie gehen Sie vor?
  • Informieren Sie uns vorab bitte formlos schriftlich.
  • Ihr/e Objektbetreuer/in kommt dann in Ihre Wohnung, um Ihren jetzigen Bodenbelag anzuschauen und dessen Zustand zu dokumentieren. Anschließend prüfen wir intern, ob Sie Aussicht auf eine Genehmigung haben.
  • Wenn wir keine Einwände haben, bereiten wir eine schriftliche Vereinbarung vor, in der Ihr Vorhaben detailliert beschrieben wird.
  • Sobald Sie unterschrieben haben, kann’s losgehen!

 

Was Sie wissen sollten

Grundsätzlich: Für Ihren gewünschten Laminatboden tragen Sie als Mieter die Kosten für das Verlegen und die Instandhaltung. Unterzeichnen Sie deshalb mit uns eine schriftliche Vereinbarung, bevor Sie starten.

Vorher

  • Bevor Sie anfangen zu hämmern und zu sägen, informieren Sie bitte die anderen Mieter im Haus.
  • Denken Sie schon vorher an die Trittschalldämpfung – Sie sollten alle technischen Vorschriften einhalten und fachgerecht arbeiten (lassen).
  • Wenn Sie die Türen an das neue Niveau anpassen möchten, brauchen Sie das „Go" von unserem Techniker.

Während der Maßnahme

  • Sorgen Sie dafür, dass bestehende Installationen nicht beschädigt werden.
  • Wenn beim Bodenlegen irgendein Schaden in der Wohnung entsteht, müssen Sie ihn auch selbst wieder beheben.
  • Aus Rücksicht auf die anderen Mieter sollten Sie so wenig Krach wie möglich machen.

Danach

  • Wenn Sie fertig sind, geben Sie uns Bescheid. Wir schauen dann, ob der neue Boden ordentlich verlegt ist. Wenn ja, bekommen Sie eine schriftliche Bestätigung.
  • Wenn Sie ausziehen, müssen Sie den Laminatboden leider wieder entfernen
  • Sie können uns gegenüber keine Ersatzansprüche oder eine „Ablöse" vom Nachmieter erwarten.

 


Parabolantennen

Mittlerweile stehen Ihnen über Kabelanschluss und Livestream im Internet eine Vielzahl von Programmen zur Verfügung. Als Mieter der SWSG müssen Sie daher auf Parabolantennen verzichten.

Nur in seltenen Ausnahmefällen genehmigen wir die Montage einer Parabolantenne.

 

Wie gehen Sie vor?
  • Fragen Sie schriftlich oder persönlich bei Ihrer/m Kundenbetreuer/in, ob Sie eine Parabolantenne anbringen dürfen.
  • Sie müssen uns nachweisen, dass Sie Ihren gewünschten Heimatsender nicht über Kabel oder Internet empfangen können.
  • Wir prüfen nach und suchen nach Möglichkeiten, den Sender Ihres Heimatlandes auf Kabel oder über Internet zu empfangen.
  • Wenn dies nicht möglich ist, kann unter Umständen eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden. Diese ist jedoch an weitere Voraussetzungen gebunden. Näheres dazu finden Sie unter >>„Ausnahmegenehmigung".(Skip)

 

Was Sie wissen sollten

Grundsätzlich: Um eine Parabolantenne anzubringen, brauchen Sie unsere Genehmigung.

Gründe für die Ablehnung

  • Der günstige Kabelanschluss durch die Unitymedia BW GmbH bietet Ihnen eine Vielzahl von Sendern. Darüber hinaus können Sie bei Bedarf zusätzliche Programmpakete buchen. Fordern Sie unseren Flyer an!
  • Via Internet können Sie nahezu alle Heimatsender, z.B. über Livestream empfangen.
  • Das Anbringen einer Parabolantenne kann die Bausubstanz beschädigen.
  • Auch optisch stören die Antennen das äußere Erscheinungsbild unserer Gebäude.

Ausnahmegenehmigung

  • Eine Genehmigung zur Montage einer Parabolantenne bekommen Sie nur nach einer Freigabe durch uns.
  • Sie erhalten dann einen Parabolvereinbarung zur Unterschrift und müssen eine Haftpflichtversicherung nachweisen sowie eine Kaution hinterlegen.
  • Ihr/e Objektbetreuer/in legt bei einem Vorort-Termin den Standort der Montage fest.
  • Nach der Montage prüft der/die Objektbetreuer/in die Antenne, bevor Sie sie in Betrieb nehmen können.

Bereits montierte Antennen

  • Wir kontrollieren regelmäßig, wo Parabolantennen ohne Erlaubnis angebracht werden.
  • Nicht genehmigte Parabolantennen müssen unverzüglich abmontiert werden.
  • Falls Ihnen in der Vergangenheit eine Genehmigung erteilt wurde, und Sie die Programme jetzt via Kabel empfangen können, müssen Sie die Antenne entfernen. Danach erhalten Sie auch Ihre Kaution zurück.

 


Untervermietung

Sie möchten eine Wohngemeinschaft gründen, also eine Wohnung aus Geld- oder Sympathiegründen teilen? Oder Ihr Besuch bleibt nun doch für längere Zeit? Dann können Sie Ihre Wohnung untervermieten.

 

Wie gehen Sie vor?
  • Teilen Sie Ihrem/r Kundenberater/in mit, dass Sie an bestimmte Personen untervermieten möchten.
  • Wir möchten Ihre/n Untermieter/in gerne persönlich kennenlernen. Bringen Sie ihn oder sie also mit. Und: Personalausweis oder Pass nicht vergessen!
  • Außerdem sollte Ihr künftiger Untermieter eine Mietselbstauskunft ausfüllen. Das Formular dafür können Sie gerne hier downloaden oder aber ein Exemplar im Kundencenter abholen.
  • Wenn nichts dagegen spricht, erhalten Sie von uns ein schriftliche Genehmigung und registrieren Ihr/e Untermieter/in ganz offiziell.
  • Pro Untermieter/in erheben wir einen Untermietzuschlag von 6,00 € pro Monat ab dem Zeitpunkt des Einzugs.
  • Zieht Ihr/e Untermieter/in aus, benötigen wir von ihm eine Wohnungsgeberbestätigung, die ihm sein neuer Vermieter ausstellen muss; für uns der Nachweis, dass er tatsächlich ausgezogen ist. Geht der/die Untermieter/in ins Ausland, brauchen wir eine Bescheinigung über seine Abmeldung aus Deutschland.
  • Haben wir die Untervermietungsgenehmigung aufgehoben, zahlen Sie den Untermieterzuschlag ab dem Folgemonat nicht weiter.

 

Was Sie wissen sollten

Untermieter/innen sind alle, die mehr als sechs Wochen in der Wohnung leben und nicht mit dem Hauptvermieter direkt verwandt sind, wie Ehepartner, Kinder, Eltern etc.

Hauptmieter/in

  • Der/die Mieter/in als Hauptvertragspartner/in der Wohnung ist gleichzeitig Vermieter/in der/s Untermieterin/s.
  • Als Vermieter/in stellt der/die Hauptmieter/in auch die Wohnungsgeberbestätigung über den Einzug der/s Untermieters/in aus, die z.B. das Einwohnermeldeamt erwartet.

Untermieter/in

  • Für jede/n Untermieter/in erheben wir einen Untermietzuschlag von 6,00 € pro Monat.
  • Zieht er aus, braucht der Hauptmieter von ihm alle notwendigen Informationen, um die das Untermietverhältnis bei uns aufzulösen.