Der Weg zur Klimaneutralität - Verantwortungsvoller Klimaschutz für Stuttgart

Die Vereinbarkeit von ökologischer Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit und dem sozialen Auftrag ist nicht nur der grundlegende Unternehmenszweck der SWSG, sondern auch eine ihrer größten Herausforderungen. Energieeinsparung, Energieeffizienz, die Nutzung regenerativer Energiequellen und eine ressourcenschonende Bauweise sind daher die Basis für die Entwicklung des Gebäudebestands. Mit diesen Bestrebungen unterstreicht die SWSG ihr Verantwortungsbewusstsein für die Stadt und ihre Bürger*innen und verfolgt dabei das Ziel, in Sachen Klimaschutz mit gutem Beispiel voranzuschreiten. Als Leitplanke und Orientierungshilfe für das zukünftige Handeln im Bereich des Klimaschutzes dient die SWSG-Klimastrategie.

Die Klimastrategie-Entwicklung

Basis der Klimastrategie-Entwicklung der SWSG ist die jährliche Treibhausgasbilanzierung ihres gesamten Gebäudebestands. Darauf aufbauend hat die SWSG ihre Klimaziele 2030 definiert. Grundlage der ökologischen Zielsetzung und des Handelns der SWSG sind hierbei die aus dem Weltklimavertrag von Paris resultierenden CO2-Minderungsziele, sowie die daraus von der EU, der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart abgeleiteten Ziele.

Die SWSG-Klimastrategie definiert neben konkreten Umsetzungsmaßnahmen auch Zielwerte der Treibhausgaseinsparung für die wesentlichen Handlungsfelder des Unternehmens und weist damit den Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie zur Erreichung der Klimaneutralität.

Wesentliche Grundlage für die Entwicklung der SWSG-Klimastrategie ist die Energie- und Treibhausgasbilanz ihrer gesamten Mietfläche. Diese wurde für die Jahre 2010 und 2018 erstmals nach den wissenschaftlichen Standards der Initiative Wohnen.2050 sowie des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. (GdW) ermittelt. Im Sinne einer ganzheitlichen Bilanzierung wurden dabei analog zum Vorgehen der Landeshauptstadt Stuttgart nicht nur unmittelbar (z. B. bei der Gasverbrennung) entstehende CO2-Emissionen, sondern auch Vorketten- und CO2-Äquivalent-Emissionen (CO2,äq-Emissionen) berücksichtigt.

Um eine bestmögliche Abbildung des realen Zustands zu erreichen, werden für die Energie- und Treibhausgasbilanz die tatsächlich für Raumheizung und Warmwasserversorgung auf Wirtschaftseinheitsebene abgerechneten Endenergiemengen (zum Beispiel Gas- oder Fernwärmeverbrauchswerte) herangezogen. Bei dezentral versorgten Objekten, also z. B. bei Gebäuden mit Gasetagenheizungen, erfolgt die Endenergie-  und Treibhausgasbilanzierung auf Basis der zugehörigen Energiebedarfsweise. Weiterführende Informationen zur angewandten Methodik können dem Jahresbericht 2020 entnommen werden.

Zentrales Ergebnis der Endenergie- und Treibhausbilanzierung sind die durchschnittlichen flächenspezifischen CO2,äq-Emissionen für Gebäudebeheizung und Warmwasserversorgung des SWSG-Mietbestands.

Aufgrund der elementaren Bedeutung einer schnellen und deutlichen Emissionsreduktion bis zum Jahr 2030 hat sich die SWSG für den Zeitraum 2010 bis 2030 eine Senkung der durchschnittlichen flächenspezifischen CO2,äq-Emissionen um mindestens 35 bis 40 Prozent zum Ziel gesetzt. Im Zuge dieser „Klimaschutzziele 2030“ wird die SWSG darüber hinaus im Rahmen ihrer Möglichkeiten und unter Berücksichtigung der Mietenverträglichkeit größtmögliche Anstrengungen unternehmen, um das für das 1,5 °C-Szenario erforderliche Reduktionsziel von minus 45 Prozent für den Zeitraum 2010 bis 2030 zu erreichen. Das langfristige Ziel der SWSG ist die Erreichung der Klimaneutralität. Hierfür schafft die SWSG bis zum Jahr 2035 die gebäudebezogenen Voraussetzungen.

Zur Erreichung der dargelegten, ambitionierten SWSG-Klimaziele für das Jahr 2030 wurde auf Basis der Auswertung der Energie- und Treibhausgasbilanzierung des Gebäudebestands des Jahres 2018 ein umfangreiches Maßnahmenpaket für den Zeitraum 2020 bis 2030 abgeleitet. Bei der Festlegung des Maßnahmenpakets war der Blick auch stets auf das Jahr 2035 gerichtet, bis zu dem die gebäudebezogenen Voraussetzungen zur Erreichung der Klimaneutralität geschaffen werden sollen. Hierzu strebt die SWSG als säulenübergreifendes Maßnahmenpaket eine schrittweise Erhöhung der jährlichen energetischen Sanierungsrate auf 4 Prozent an. Zur Erreichung  dieses anspruchsvollen Ziels werden Gebäudehüllen modernisiert, Heizungen auf lokale, erneuerbare Wärmeversorgungen umgestellt und Gebäude an die grüne Wärmeinfrastruktur von Wärmeversorgern angeschlossen. Dieses Maßnahmenpaket bildet die vier Säulen der SWSG-Klimastrategie. Übergeordnet gilt: Die Maßnahmen zur energetischen Optimierung werden immer im Gesamtkontext bewertet. Entscheidungen werden dabei stets im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit unter Abwägung der damit verbundenen Konsequenzen getroffen. Eine moderate, soziale Mietpreisgestaltung sowie ökonomisch solides Handeln müssen bei der Umsetzung der ökologischen Ziele grundsätzlich gegeben sein.

Weiterführende Details zu den vier Säulen sowie den einzelnen Umsetzungsmaßnahmen können dem Schwerpunktthema „Klimastrategie“ im CSR-Bericht 2019 entnommen werden.

Für die wesentlichen Handlungsfelder wurden für den Zeitraum 2010 bis 2030 ambitionierte und dennoch realistische Einsparziele definiert. Hierbei ist zwischen den direkt durch die SWSG beeinflussbaren Handlungsfeldern und den nur bedingt durch die SWSG beeinflussbaren Handlungsfeldern zu unterscheiden. Zur Erreichung der Klimaziele 2030 (-35 bis -40 Prozent gegenüber 2010) ist die Erreichung der Zielwerte auf allen relevanten Handlungsfeldern erforderlich.

Im Zeitraum 2010 bis 2019 hat die SWSG bereits eine Reduktion der witterungsbereinigten, flächenspezifischen Treibhausgasemissionen um 18 Prozent erreicht. Den wesentlichen Beitrag hierzu haben die erfolgreichen Maßnahmen der SWSG in ihren Kern-Handlungsfeldern energetische Modernisierung und Neubau (einschließlich des Abrisses energetisch und flächennutzungstechnisch sehr ineffizienter Altbauten) geleistet. Die durchschnittlichen, flächenspezifischen CO2,äq-Emissionen des Gesamtbestands konnten hierdurch um 7,8 bzw. 8,2 Prozent reduziert werden. Darüber hinaus hat sich die bereits erfolgte Umstellung des Allgemeinstroms auf Ökostrom in allen SWSG-Liegenschaften positiv auf die SWSG-Treibhausgasbilanz ausgewirkt.

In diesen Zahlen spiegelt sich die gezielte energetische Portfolioentwicklung der SWSG der vergangenen Jahre wider, die auch in den Folgejahren mit Nachdruck fortgesetzt wird. Die wesentlichen Elemente dieser Portfolioentwicklung sind:

  • Bei der energetischen Modernisierung liegt der Fokus auf Gebäuden mit sehr hohen flächenspezifischen CO2,äq-Emissionen. Der Hebel zur Einsparung von Endenergie, Treibhausgasemissionen und Betriebskosten ist bei diesen häufig dezentral versorgten Objekten am größten.
  • Bei bereits gedämmten Gebäuden, die über eine fossile Wärmeversorgung verfügen, steht die Wärmewende im Mittelpunkt – also die Umstellung auf  erneuerbare Energien. Neben gebäudebezogenen Lösungen wie Wärmepumpen kommt hierbei der Verfügbarkeit bezahlbarer grüner Nah- und Fernwärme eine entscheidende Rolle zu.
  • Die SWSG setzt auf möglichst energie- und kosteneffiziente Energiestandards, bei denen je eingesetztem Euro eine möglichst hohe Treibhausgaseinsparung resultiert. Dementsprechend setzt die SWSG ihre Neubauten i. d. R. im Effizienzhaus 55-Standard um, während bei der energetischen Modernisierung – sofern technisch und wirtschaftlich vertretbar - der Effizienzhaus 100-Standard umgesetzt wird.

Die Umsetzung der SWSG-Klimastrategie wird zukünftig einer regelmäßigen Kontrolle unterzogen und den jeweils aktuellen technischen und wirtschaftlichen Entwicklungen angepasst. Auf diese Weise wird die Klimastrategie kontinuierlich fortgeschrieben. Als maßgebliche Bewertungskenngrößen dienen hierbei der witterungsbereinigte, auf die Mietfläche bezogene Treibhausgasausstoß des gesamten SWSG-Bestands und die Einsparziele der wesentlichen Handlungsfelder.

Durch die Gegenüberstellung der Einsparziele der wesentlichen Handlungsfelder mit den bisher in diesen Bereichen erreichten Einsparungen evaluiert die SWSG ihr eigenes Handeln. So werden Handlungsfelder, bei denen Nachsteuerungsbedarf besteht, schnell erkannt und es können frühzeitig zusätzliche Maßnahmen zur Sicherstellung der Zielerreichung eingeleitet werden.

Initiative Wohnen.2050 - Gemeinsam den Klimaschutz vorantreiben

Als Gründungsmitglied ist die SWSG seit Anfang 2020 Teil der Initiative Wohnen.2050. Gemeinsam mit zahlreichen Branchenpartnern aus ganz Deutschland verfolgt sie das übergeordnete Ziel, den Klimaschutz in der Wohnungswirtschaft sozialverträglich voranzutreiben und die Vorgaben des Pariser Abkommens – und damit die Klimaneutralität in 2050 – zu erreichen. Die SWSG ist zugleich Impulsgeber und treibende Kraft in Sachen Klimaschutz.

Ressourcenschonendes Bauen

Vor dem Hintergrund des Klimaschutzes und der Ressourcenknappheit wachsen die ökologischen Ansprüche an die Nachhaltigkeit von Wohnbauten– gleichzeitig sollen Gebäude kostengünstig errichtet und betrieben werden, um auch die soziale Nachhaltigkeit zu wahren. Dieser Herausforderung widmet sich die SWSG als nachhaltig ausgerichtetes Unternehmen mit großem Engagement. Sie legt Wert auf die Vereinbarkeit von ökologischen und sozialen Anforderungen, ohne dabei die wirtschaftlichen Aspekte aus den Augen zu verlieren.

So achtet die SWSG bei der Erstellung ihrer Gebäude grundsätzlich auf eine nachhaltige und ressourcenschonende Bauweise, indem bei Neubauprojekten die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) sowie des KfW-Effizienzhaus-55-Standards konsequent erfüllt werden oder bereits bei der Projektplanung eine effiziente Grundrissgestaltung verfolgt wird.

Um den wachsenden Ansprüchen gerecht zu werden und Bestehendes zu optimieren, hat sich die SWSG darüber hinaus verstärkt mit ihren Baustandards auseinandergesetzt und intensiv an deren nachhaltiger Weiterentwicklung gearbeitet. Die wesentlichen Konstruktionsbereiche von Gebäuden – Rohbau, Fassade und Innenausbau – wurden dabei  einer wissenschaftlichen Betrachtung unterzogen und ganzheitlich ökologisch bewertet. Um die Elemente der einzelnen Bereiche in der Gesamtbetrachtung unter Berücksichtigung des Nachhaltigkeitsaspekts besser einstufen zu können, wurden die Bauteile über die gesamte Lebenszyklusphase eines Gebäudes hinweg mit alternativen Bauprodukten verglichen. Grundlage hierfür war eine umfangreiche Bewertungsmatrix mit physikalisch-chemischen Daten.

Die folgenden Grafiken stellen die Ergebnisse der umfangreichen wissenschaftlichen Auswertungen bewusst vereinfacht und stark zusammengefasst im Sinne der Anschaulichkeit dar. Weiterführende Informationen können dem Kapitel „Nachhaltiges Bauen“ im CSR-Bericht 2019 entnommen werden.

Energieoptimierung der SWSG-Geschäftsräume

Ihr Verwaltungsgebäude hat die SWSG bereits 2013/2014 nach dem ECOfit-Programm zertifizieren lassen, einem Förderprogramm des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Das Zertifikat steht für innovatives Denken und Handeln in der Verwaltung der SWSG. Neben den Basisdaten des Unternehmens wurden insbesondere Daten zu Energie, Wasser, Abfall, Roh- und Hilfsstoffen, Hauptstromverbrauchern, Gefahrstoffen und Kältemitteln erhoben. Daraus ergaben sich Handlungsfelder, die mit der Umsetzung des Programms geprüft und verbessert wurden. Folgende Themen wurden dabei aufgegriffen:

  • Energienutzung von Strom und Wärme
  • Einsatz erneuerbarer Energien
  • Frischwasserverbrauch
  • Umgang mit Abwasser
  • Maßnahmen zur Abfallvermeidung und -trennung
  • Emissionen (Abluft, Geruch, Lärm)
  • Mobilität (Mitarbeiter und Gäste)
  • Umgang mit Gefahrenstoffen
  • Umweltfreundlicher Einkauf
  • Mitarbeitermotivation fördern

Darüber hinaus lässt die SWSG seit 2015 alle vier Jahre ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchführen. Dabei werden der Energieeinsatz und -verbrauch im Verwaltungsgebäude systematisch analysiert, mit dem Ziel, Energieflüsse und Optimierungspotenziale zu identifizieren. Sowohl die ECOfit-Zertifizierung als auch das Energieaudit haben eine Reihe von Maßnahmen ergeben, die in den vergangenen Jahren bereits umgesetzt wurden – wie beispielsweise die Installation einer PV-Anlage auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes oder die Reduzierung des Kraftstoffs durch die Umstellung des SWSG-Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge. Aber auch Maßnahmen wie der Einbau von geregelten Heizungspumpen oder das Umrüsten der konventionellen Beleuchtung auf LED tragen zur Energieeffizienzsteigerung bei.

Obwohl die SWSG bezüglich der Energieeffizienz ihrer Firmenzentrale bereits auf einem sehr guten Stand ist, werden die Maßnahmen zur Energieeinsparung auch weiterhin konsequent verfolgt und auf Basis regelmäßiger Analysen optimiert und weiterentwickelt.

Nachhaltige Mitarbeitermobilität

Das Thema Luftreinhaltung bewegt die Stuttgarter*innen seit vielen Jahren. Als städtisches Wohnungsunternehmen übernimmt die SWSG auch in diesem Bereich Verantwortung und unterstützt das Ziel, die Lebensqualität in der Stadt zu verbessern und einen Beitrag für weniger Lärm, weniger Staus und weniger Schadstoffe zu leisten. Daher bietet die SWSG ihren Mitarbeiter*innen Alternativen in puncto Mobilität an, und setzt so einen wichtigen Impuls für deren Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein. Bereits 2015 hat die SWSG damit begonnen die Objektbetreuer mit E-Bikes auszustatten. Die E-Bikes kamen so gut an, dass sie mittlerweile fester Bestandteil des SWSG-Fuhrparks sind.

An die besonderen Rahmenbedingungen in Stuttgart hat die SWSG aber auch ihre Fahrzeugflotte angepasst und bis auf einen Transporter komplett auf Elektrofahrzeuge umgestellt. Zudem können Mitarbeiter*innen, die ein eigenes E-Auto besitzen, dieses während der Arbeitszeit kostenfrei laden.

Emissionsarme Mobilität betrifft aber nicht nur Dienstfahrten, sondern auch den Weg ins Büro und wieder nach Hause. Hier bietet die SWSG vergünstigte Firmentickets für den öffentlichen Nahverkehr an. Darüber hinaus gibt es  Umkleide- und Duschmöglichkeiten, die den Anreiz für Mitarbeiter*innen erhöhen sollen, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu gelangen. Hierzu bietet die SWSG noch weitere Extras:

  • Sicherer Abstellplatz für Fahrräder
  • SWSG-Servicestation für kleinere Reparaturen
  • Gutschein für eine Werkstattrechnung
  • Abschließbare Spinde für die Wechselkleidung

Diese Bestrebungen würdigte der ADFC und zeichnete die SWSG bereits 2016 als erstes städtisches Unternehmen der Landeshauptstadt und als zweites in ganz Stuttgart mit dem Siegel "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" aus.

Forschung und Beteiligung

Mit strategischem Weitblick arbeitet die SWSG regelmäßig an Forschungsprojekten mit, beziehungsweise unterstützt solche maßgeblich.

Zwischen 2017 und 2020 war die SWSG beispielsweise an dem Forschungsprojekt „i_city – intelligente Stadt“ der Hochschule für Technik (HFT) Stuttgart beteiligt. Ziel des Projekts war es, eine nachhaltige Stadtentwicklung mit innovativen Energiesystemen sowie Informations- und Kommunikationslösungen zu konzipieren, aus denen nachhaltige Quartiers- und Gebäudekonzepte abgeleitet werden können. Gemeinsam mit der HFT hat die SWSG den Einsatz von Nahwärme bei Neubauprojekten untersucht und dabei folgende Zielsetzungen berücksichtigt:

  • Nachhaltige Entwicklung einer Zwischen- bzw. Nachkriegssiedlung, Verknüpfung von Stadtumbau-Strategien (Erhaltung, Abriss, Nachverdichtung) mit Klimakonzeption und Sozialplanung.
  • Schaffung von preisgünstigem Wohnraum mit hoher energetischer Effizienz und alternativen Konzepten einer netzgebundenen Wärmeversorgung.

Anhand eines konkreten Neubauvorhabens der SWSG – der Keltersiedlung – wurde gemeinsam mit den Studierenden eine Bewertungsmatrix für verschiedene Energiekonzepte unter Einbeziehung der benachbarten Bestandsgebäude erstellt. Die SWSG wird diese Bewertungsmatrix künftig nutzen und auf ähnliche Quartierskonzepte übertragen, um bereits in frühen Projektplanungsphasen das – unter Berücksichtigung der gesetzten Rahmenbedingungen – optimale Energiekonzept für das jeweilige Quartier zu ermitteln.