Die Aufgabe:

Die Schaffung der gebäude­bezogenen Voraus­setzungen für Klima­neutralität bis zum Jahr 2035.

Unsere Klimastrategie einfach erklärt

Ob energetische Modernisierungsmaßnahmen im Gebäudebestand, Schaffung CO2-armer Energieversorgung oder Neubauten mit effizienten und nachhaltigen Energiestandards auszustatten - die SWSG-Klimastrategie beschreibt unseren Masterplan, den wir kurz und simpel im Video erklären.

 

Grundlage der SWSG-Klimastrategie ist die jährliche Treibhausgasbilanzierung unseres Gesamtbestandes. Im Fokus stehen hierbei die CO2äq-Emissionen, die aus der Versorgung der Wohn- und Gewerbeflächen mit Raumwärme und Warmwasser resultieren. Die Berechnung dieser Emissionen erfolgt je Objekt durch Multiplikation der gelieferten Endenergiemenge mit dem CO2,äq-Emissionsfaktor der betreffenden Energieart:

Endenergieverbrauch [kWh] X   CO2,äq-Emissionsfaktor [g CO2,äq/kWh] = Emissionsmenge [t CO2,äq]

Auf dem Weg zur angestrebten Klimaneutralität gilt es also für jedes Gebäude zu bestimmen, ob und wie stark der Energieverbrauch reduziert werden muss, sodass dieser effizient durch grüne Wärmeversorgungsanlagen bereitgestellt werden kann.

Entwicklung des Gebäudeportfolios nach Treibhausgasausstoßkategorien von 2010 bis 2022

Zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2035 schaffen wir die gebäudebezogenen Voraussetzungen. Durch Hüllenmodernisierungen, gebäudebezogene Umstellungen auf erneuerbare Wärmeversorgung sowie die Anschlüsse an die grüne Wärmeinfrastruktur eines Wärmeversorgers erhöhen wir schrittweise die energetische Sanierungsrate auf 3-4%.

 

  Zielwert 2022 2024* 2025* 2026* 2027*
Reduzierung der flächenspezifischen CO2-Äquivalent-Emissionen gegenüber 2010 35-40 % -25,8 % -29,0 % -35,0 % -37,0 % -39,0 %
davon Energetische Modernisierung und Neubau: -24 % - 17, 6 % -22,0 % -24,0 % -25,0 % -27,0 %
davon Anlageneffizienz: -5 % -1,0 % -3,0 % -5,0 % -5,0 % -5,0 %
davon PV-Mieterstrommodelle und Allgemeinstrom: -7 % - 2,6 % -4,0 % -5,0 % -5,5 % -6,0 %
Schaffung der gebäudebezogenen Klimaneutralität bis 2035            
Endenergieverbrauchsreduktion durch Hüllenmodernisierungen von 2020 bis 2030 -23% -6,7 % -7,0% -7,7% -9,2% -10,8%
* Planung
Klimapfad des Wohnungsbestands

Unser Klimabeitrag im Neubau

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Energetische Modernisierung

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Als Gründungsmitglied ist die SWSG seit Anfang 2020 Teil der Initiative Wohnen.2050. Gemeinsam mit zahlreichen Branchenpartnern aus ganz Deutschland verfolgt sie das übergeordnete Ziel, den Klimaschutz in der Wohnungswirtschaft sozialverträglich voranzutreiben und die Vorgaben des Pariser Abkommens – und damit die Klimaneutralität in 2050 – zu erreichen. Die SWSG ist zugleich Impulsgeber und treibende Kraft in Sachen Klimaschutz.

Seit 2017 bekennt sich die SWSG zu den Grundsätzen des deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) und macht im Zuge dessen ihre nachhaltige Unternehmensausrichtung transparent.

Die SWSG ist mit der EU-weiten Auszeichnung des ADFC als fahrradfreundlicher Arbeitgeber in Gold zertifiziert und zählt damit zu den Top 5 der Arbeitgeber in Stuttgart.


Forschung und Beteiligung im SWSG-Bestand

Energieverbräuche und Heizkosten durch eine intelligente Heizanlagensteuerung senken – dafür arbeitet die SWSG mit dem Energiedienstleister Kiona seit 2022 zusammen.

Seit 2023 beteiligt sich die SWSG am Forschungsvorhaben „ConnectHeat – Community engagement for clean heat“. Im Rahmen dieses Vorhabens werden in Kooperation mit dem Steinbeis Forschungsinstitut Solites verschiedene Ansätze zur positiven Beeinflussung des Nutzerverhaltens entwickelt.

Die SWSG beteiligte sich an dem Forschungsprojekt „i_city –  intelligente Stadt“ der Hochschule für Technik (HFT) Stuttgart. Ziel des Projekts: eine nachhaltige Stadtentwicklung mit innovativen Energiesystemen sowie Informations- und Kommunikationslösungen zu konzipieren, aus denen nachhaltige Quartiers- und Gebäudekonzepte abgeleitet werden können.